30 Dec 2012












EPILOG DER UNENDLICHKEITEN

... und als er sich vom Boden erhob, da verspürte er ein brennendes Leuchten in seiner Brust
Das Fell der toten braunen Hündin hatte sich zu Staub zerrieben, um mit dem faden Geschmack der leichten Brise dem Abend entgegenzueilen.
Nur ein Schatten benetzte noch die trockene Erde!
Aus dem Thymian-Busch kroch die Echse hervor und wärmte ihren unbehaarten Leib, um dem Eindringling zu entfliehen. Die Patina der vergessenen Steine menschlicher Mühsal schluckte den ersten Sonnenstrahl des erwachenden Frühlings in El Cogul und im Rest des Landes!
...und als er den trockenen Boden aufkratzte, da wehte aufgewirbelter feiner Staub in die Augen, und aus der Ferne schlug die Stimme vergessener Zeiten an die Innenwand in seinem leeren Kopf.
Pflanz einen Baum, wann immer du es kannst! Frag nicht, wer morgen in seinem Schatten tanzt. Es pflanzten einstmals für dich die, die dich noch nicht kannten – deine Ahnen.
Darum schätze das Vergangene und begreife den Augenblick der eigenen Unvollkommenheit!
...solange der Wind weht, das Gras wächst und das Wasser fließt, wird die gute Erde uns ernähren.